La Bohème

Oper von Giacomo Puccini; Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman von Henri Murger
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Vier befreundete junge Künstler leben in einfachen Verhältnissen über den Dächern von Paris. Dichter Rodolfo, Maler Marcello und Philosoph Colline hadern am Weihnachtsabend frierend mit ihrem Schicksal, als ihnen Mitbewohner und Musiker Schaunard berichtet, dass er etwas Geld verdienen konnte. Als man beschließt, den Abend in der Stammkneipe zu verbringen, hebt sich die Stimmung. Rodolfo möchte nachkommen und trifft kurz darauf Mimi, die im gleichen Haus wie die vier Freunde wohnen. So beginnt eine der schönsten und tragischsten Liebesgeschichten der Oper. „La Bohème“ erzählt die Geschichte vom Liebespaar Rodolfo und Mimi aber auch die Geschichte von künstlerischen Illusionen und rauer Wirklichkeit. Dem verheißungsvollen Weihnachtsabend folgen Momente des Übermutes, der Verzweiflung und letztlich ein Herz zerreißendes Opernfinale. Marcello und Musetta stehen für die leichtere Seite des Lebens, Rodolfo und Mimi für die Menschen, denen das Leben die große Liebe ebenso wie das große Leiden aufgibt. Giacomo Puccini schrieb zu dieser Geschichte unvergängliche Musik und Opern-Evergreens a lá „Che gelida manina“ („Wie eiskalt ist dies Händchen“).

Musikalische Leitung Roland Kluttig / Roland Fister
Inszenierung Ks. Brigitte Fassbaender
Bühnenbild und Kostüme Bettina Munzer
Dramaturgie Renate Liedtke
Choreinstudierung Lorenzo Da Rio

Mimi Betsy Horne/ Celeste Siciliano / Ana Cvetkovic-Stojnic
Musetta Ana Cvetkovic-Stojnic/Anna Gütter
Rodolfo Milen Bozhkov/José Manuel
Marcello Michael Bachtadze / Ks. Thomas de Vries
Schaunard Jiří Rajniš
Colline Felix Rathgeber
Monsieur Benoît/Alcindoro Michael Lion
Parpignol Marino Polanco
Sergeant bei der Zollwache Martin Trepl

Zöllner Marcello Mejia-Mejia

Chor des Landestheaters
Extrachor und Kinderchor des Landestheaters
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Pressestimmen

"Einfühlsam lässt Fassbaenders Regie die feinen psychologischen Verästelungen dieser Geschichte lebendig werden."
Coburger Tageblatt, 15. Juni 2015

"Unter der Leitung von GMD Roland Kluttig überschlagen sich die Musiker in jugendlich-überschäumenden, federleichten kapriolen, kommentieren das Geschehen mit genau auf den Punkt gebrachten Akzenten (...)."
Neue Presse, 15. Juni 2015

"Die Klangwirkung im Zusammenspiel mit dem Orchester macht das Finale im zweiten Bild zum monumentalen Höhepunkt des Abends (...)"
Operapoint, 23. Juni 2015