Die zweite Prinzessin

Ein Stück für Kinder ab 4 Jahren von Gertrud Pigor

Was gibt es nicht für tolle Berufe auf einem Schloss. Da sind die immer bestens gekleideten Fanfaren-Trompeter, die lustigen Köche oder königlichen Schlossgespenst-Jäger. Sie alle sorgen dafür, dass es dem König, seiner Königin und den Prinzen und Prinzessinnen an nichts fehlt.

Auch der erstgeborene Prinz oder die erstgeborene Prinzessin haben wichtige Aufgaben: Einst werden sie das Königreich übernehmen und können dafür schon mal üben. Huldvoll winken, zum Beispiel, oder höchst interessiert aus einer Kutsche gucken.

Was aber machen die Schwestern und Brüder der Prinzessinnen und Prinzen? Sie kommen sich manchmal ziemlich überflüssig vor zwischen all den fleißigen Fanfaren-Trompetern, Köchen und Schlossgespenst-Jägern. Die Geschichte „Die zweite Prinzessin" erzählt von der Schwester einer Prinzessin, die auch gern einmal als Erste an die Reihe kommen möchte. Um das zu erreichen, denkt sie sich ziemlich verrückte Sachen aus und sorgt für ein großes Durcheinander.

Gertrud Pigor hat das preisgekrönte Bilderbuch von Tony Ross und Hiawyn Oram für die Theaterbühne bearbeitet. Erzählt wird – übrigens nicht nur für Mädchen –, was sich die „Zweite Prinzessin" so alles ausdenkt, um endlich auch einmal ganz vorn zu stehen. Als die
Königin und der König das mitbekommen, wendet sich das Märchen in eine unerwartete Richtung ... Bitten wir lieber den königlichen Hof-Trompeter noch einmal um seine offizielle Fanfare: Tätätätääää!

Inszenierung Leila Müller
Bühnenbild und Kostüme Andrea Költringer
Dramaturgie Carola von Gradulewski

Die zweite Prinzessin Eva Marianne Berger

Pressestimmen

"Eva Marianne Berger versteht sich aufs Figurentheater, köstlich füllt sie das Bärenfell mit Leben, wechselt flugs die Rollen und karikiert das royale Familienleben (...) aus kindlicher Warte."
Neue Presse, 14. März 2016

"Andrea Költringer hat eine Ausstattung entworfen, die ebenso poetisch wie zweckdienlich ist und ohne Umbauten viele
wechselnde Spielsituationen ermöglicht."
Coburger Tageblatt, 14. März 2016