Wenn ein Mann stirbt, darf für die nächsten acht Jahre keine Frau das Haus verlassen, so verlangt es die Tradition. Die seit Kurzem verwitwete Bernarda Alba setzt diese Tradition rigoros um, wenn nötig auch mit Gewalt. Die Ehre und der gesellschaftliche Ruf stehen für sie über allem. Für ihre sechs Töchter wird das Haus zum Gefängnis. Eingesperrt, abgeschnitten von der Außenwelt, sehnen sie sich nach Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung. Doch Bernarda duldet keinen Ungehorsam – und keine Ehe unter Stand. Nur Angustias, der ältesten Tochter, wird eine Verlobung mit dem attraktiven Pepe el Romano erlaubt. Doch auf diesen, hat auch die jüngste Tochter Adela ein Auge geworfen.
Was folgt, ist ein erbitterter Kampf zwischen Pflicht und Leidenschaft, Kontrolle und Rebellion – mit fatalen Konsequenzen.
Bernarda Albas Haus ist das letzte Stück des Dichters Federico García Lorca, geschrieben kurz vor seiner Ermordung durch das faschistische Franco-Regime. Er entwirft eine Geschichte über weibliche Unterdrückung, verhindertes Begehren, Macht und Rebellion. Ein zeitloses Meisterwerk, das in einer intensiven Mischung aus Schauspiel und Tanz zum Leben erwacht.
Hinweis: Im Stück wird Suizid thematisiert.
Spartenübergreifende Produktion zwischen dem Schauspielensemble und dem Ballett Coburg.
19:30 Uhr
Schauspiel, Ballett
von Federico Garcia Lorca – Deutsch von Karina Gómez-Montero
GLOBE Coburg
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Schauspiel, Ballett
von Federico Garcia Lorca – Deutsch von Karina Gómez-Montero
GLOBE Coburg
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Schauspiel, Ballett
von Federico Garcia Lorca – Deutsch von Karina Gómez-Montero
GLOBE Coburg
Einführung um 19:00 Uhr im 1. OG
GLOBE Coburg
15:00 Uhr
Schauspiel, Ballett
von Federico Garcia Lorca – Deutsch von Karina Gómez-Montero
GLOBE Coburg
Einführung um 14:30 Uhr im 1. OG
GLOBE Coburg
(Choreografie)
(Inszenierung)
Naomi Kean
(Ausstattung)
(Lichtregie)
Dominik Tremel
(Musik)
Anne Verena Freybott / Franziska Heierth
(Dramaturgie)
Ballett Coburg
Neue Presse:
„Schauspielkunst und Tanztheater verschmelzen tatsächlich nahtlos miteinander, tanzende und singende Schauspielerinnen und sprechende Tänzerinnen ziehen alle Ausdrucksregister – einschließlich Gebärdensprache.“
„Es rumort zusehends in Bernarda Albas Haus und der Tanz – vor allem der Flamenco in all seinen emotionalen Facetten - erweist sich als wunderbares Medium, um die komplexe Stimmungslage auszudrücken.“
„Das Publikum feiert die feingewobene Inszenierung und das spürbar inspirierte Ensemble gebührend.“
Coburger Tageblatt:
„Regisseur Matthias Straub hat daraus [...] zusammen mit der Tänzerin Mireia Martínez Pineda, selbst Mitglied der Coburger Compagnie, ein vielschichtiges, die herkömmlichen Darstellungsweisen des Theaters überschreitendes Kunstwerk geschaffen.“
„[…] bildlich-sinnlich und emotional absolut fesselnd.“
TVO:
„Es ist die Geschichte einer Mutter, die nach dem Tod des Familienvaters einer alten Sitte folgt und ihre Töchter für acht Jahre von der Außenwelt abschottet. Das allein ist schon spannend, doch Schauspieldirektor Matthias Straub vereint in dieser Inszenierung das Beste aus zwei Theaterwelten.“
„Der Tanz ermöglicht es, noch intensiver in die Gefühlswelten der Protagonistinnen einzutauchen.“