Athen im Stillstand. Der alte König Theseus verkündet mal wieder seinen Rücktritt, doch bisher ist nichts geschehen. Auch seine Gattin Phädra wird langsam ungeduldig, möchte sie doch endlich das enge Korsett des Hofes abstreifen. Der designierte Thronfolger, Demophon, wartet bereits auf seine Krönung. Alles, was noch fehlt, ist die geplante Heirat mit Persea, die den Machtwechsel besiegeln soll. Doch Persea ist keine fügsame Braut. Statt sich in ihrem Schicksal zu ergeben, stellt sie die Regeln infrage – und entfacht ihre verbotene Liebe zu Phädra. Ein Skandal, der die Grundfesten der Athener Gesellschaft erschüttert. In einer Welt, die von rigiden Regeln und dem Einfluss des Hohepriesters beherrscht wird, kann Liebe zum gefährlichen Akt der Rebellion werden. Was folgt, ist ein Kampf zwischen gesellschaftlicher Ordnung und individueller Freiheit.
Nino Haratischwili hat ein leidenschaftliches Kammerspiel über Macht, Begehren und Selbstbestimmung geschrieben. Inspiriert vom antiken Phädra-Mythos, erzählt das Stück von einer Welt, in der politische Intrigen, persönliche Sehnsüchte und alte Strukturen unaufhaltsam kollidieren.
Hinweis: Bei der Vorstellung am 08.03. findet ein Nachgespräch - u.a. mit Natalie Mozzo (Keine Gewalt gegen Frauen e.V. Coburg & Aktionskreis Int. Frauentag Coburg) - anlässlich des Internationalen Frauentags statt.
Das Stück PHÄDRA, IN FLAMMEN ist auch als Buch erschienen im Verlag der Autoren.
15:00 Uhr
Schauspiel
von Nino Haratischwili
GLOBE Coburg
Zum Internationalen Frauentag: Nachgespräch; Einführung um 14:30 im 1. OG
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Schauspiel
von Nino Haratischwili
GLOBE Coburg
Einführung um 19:00 im 1. OG
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Schauspiel
von Nino Haratischwili
GLOBE Coburg
Einführung um 19:00 im 1. OG
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Schauspiel
von Nino Haratischwili
GLOBE Coburg
Einführung um 19:00 im 1. OG
GLOBE Coburg
(Inszenierung)
(Ausstattung)
Markus Stretz
(Lichtregie)
(Dramaturgie)
Trailer Phädra, in Flammen
Neue Presse:
„Das junge Schauspielensemble um die großartigen Hauptdarstellerinnen Milena Weber und Antonia Wiedemann zelebriert das textmächtige Kammerspiel „Phädra, in Flammen“ mit einer Ernsthaftigkeit und Eindringlichkeit auf der großen Bühne des Globe, die das Premierenpublikum nach zwei Stunden konzentrierten und faszinierten Erlebens zu stehenden Ovationen hinriss.“
„Kein Wort, kein Gedanke, keine Geste, keine Regung gehen verloren an diesem Abend.“
„Aus der Kunst der Reduktion zieht diese feingearbeitete Inszenierung ihre Spannung und ihre Intensität.“
Coburger Tageblatt:
„In Lucia Reichards sensibler Personenführung lassen uns die Darsteller in die Seelen der Männer und Frauen blicken. Dann wiederformieren sie sich als Chor der griechischen Tragödie, der suggestiv die Geschehnisse beschwört.“
„Das Landestheater Coburg setzt mit Nino Haratischwilis wuchtigem Stück „Phädra, in Flammen“ der Jahrtausende wirkenden männlichen Deutungshoheit über die gesellschaftlichen Verhältnisse eine spannende Auseinandersetzung aus weiblichem Blick entgegen.“
TVO:
„Reduzierte Bilder, umso eindringlicher die Sprache und die Botschaft, die sie transportiert.“
„Sie wolle berühren, nicht provozieren. So beschreibt Regisseurin Lucia Reichard ihre Herangehensweise.“
Bayern 2:
„Der dramaturgische Kniff, die Darsteller Regieanweisungen sprechen zu lassen, schaltet zusätzlich das Kopfkino an.“
„Tiefe Texte, ein reduziertes Bühnenbild sorgen für Intensität.“