Auf einem Jahrmarkt in einer deutschen Kleinstadt präsentiert der mysteriöse Dr. Caligari seine sensationelle Attraktion: den Somnambulen Cesare, der die Zukunft voraussagen kann. Die Freunde Franzis und Alan lassen sich aus Neugier auf das unheimliche Spektakel ein – mit fatalen Konsequenzen. Kurz darauf wird Alan tot aufgefunden und Francis versucht fieberhaft, die Täter*innen zu entlarven. Steckt Dr. Caligari selbst hinter dem Verbrechen oder liegt die Wahrheit noch tiefer verborgen?
DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920) gilt als Meilenstein der Kinogeschichte. In seiner surrealen, albtraumhaften Handlung verschwimmen Wahn und Wirklichkeit, während Machtmissbrauch, Manipulation und die totale Unterwerfung des Individuums auf beklemmende Weise erfahrbar werden. Ulrich Kreppein und Alexander Charim bringen nun erstmals mit CALIGARI diesen Horror- und Psychothriller als immersives Musiktheater auf die Bühne des GLOBE und übersetzen die expressionistischen Bilder des Films in eine unmittelbar erfahrbare, atmosphärische Wirklichkeit voller Spannung, Furcht und musikalischer Intensität.
Unser herzlicher Dank gilt Herrn Thomas Knoll (Coburg) für seine wertvolle Unterstützung der Produktion CALIGARI sowie dem Theaterkreis Coburg für die finanzielle Unterstützung zum Erwerb des im Stück benötigten Marimbaphons.
19:30 Uhr
Musiktheater
Nach dem Film Das Cabinet des Dr. Caligari – Musiktheater von Alexander Charim und Ulrich Kreppein
GLOBE Coburg
GLOBE Coburg
15:00 Uhr
Musiktheater
Nach dem Film Das Cabinet des Dr. Caligari – Musiktheater von Alexander Charim und Ulrich Kreppein
GLOBE Coburg
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Musiktheater
Nach dem Film Das Cabinet des Dr. Caligari – Musiktheater von Alexander Charim und Ulrich Kreppein
GLOBE Coburg
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Musiktheater
Nach dem Film Das Cabinet des Dr. Caligari – Musiktheater von Alexander Charim und Ulrich Kreppein
GLOBE Coburg
GLOBE Coburg
David Preil
(Musikalische Leitung)
Alexander Charim
(Inszenierung)
Ivan Bazak
(Bühnenbild/Video)
Aurel Lenfert
(Kostüme)
Choreinstudierung
(Dramaturgie)
Paul Hauptmeier, Martin Recker
(Klangkomposition & -Regie)
Chorsoli und Chor des Landestheaters Coburg
Statisterie des Landestheaters Coburg
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Coburger Tageblatt vom 21.09.2026:
„Bombastischer Horror“
„Wenn die Angst zum bestimmenden Faktor unserer Zeit geworden ist, dann zelebriert diese knapp zweieinhalbstündige Oper sie mit theatralen Mitteln bildgewaltig.“
„Die von den Morden […] heimgesuchte Stadt auf der Drehbühne des Globe erweckt auf raffinierte Weise die expressionistische Ästhetik des Filmes.“
Neue Presse vom 21.09.2026:
„Solisten, Chor und Orchester erschaffen einen verstörend abstrakten Blick auf Wahn und Angst.“
„Der technische und personelle Aufwand ist […] enorm.“
„Aus einer Klangwelt der instrumentalen Flächen schälen sich derbe perkussive Effekte, die die Handlung untermalen. Der Komponist Ulrich Kreppein setzt darin und darüber die Solisten und den Chor in aufgewühlter Emotion in Szene.“
BR vom 18.09.2026:
„Mord, Liebe Angst und Freude – mit der Oper wagen Komponist und Regisseur einen Brückenschlag zwischen Stummfilm und Oper.“
TVO vom 18.09.2026:
„Ähnlich wie die Figur des Cesare emanzipiert sich die Oper ‚Caligari‘ und schlägt eigene Wege ein.“
Bachtrack vom 21.09.2026:
"Kreppein entwickelt in Caligari eine Harmonik, die bekannte Klangwelten aufnimmt und auflöst: Alles zerfließt, man kann sich nicht festhalten und soll ebenso lustvoll wie beunruhigt durch die Klangwucherungen gleiten."