Schauspieler
Der Schauspieler Nils Liebscher ist Schwabe, bayerischer Schwabe, darauf legt er Wert. Trotzdem lebt und arbeitet er hauptsächlich in Franken, weil es ihm "hier halt saugut gefällt" (O-Ton, er hört sich gerne reden).
Seine ersten Gehversuche fanden auf der Freilichtbühne und im Schultheater statt, was eigentlich uninteressant ist, aber ihn und sein Verständnis "von dem, was wir hier machen, grundsätzlich beeinflusst hat" (O-Ton, er hört sich wirklich gerne reden).
Ausbilden ließ sich Nils Liebscher an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, danach ging es in ein paar Engagements, schließlich 2008 nach Coburg.
Mittlerweile mittelalt, lange in Coburg, schwer wieder loszuwerden und immer noch Meddler, hat er dann auch schon alles Mögliche gespielt, teils mit großem Erfolg.
Dazu zählen unter anderem „Michael Kohlhaas“, „Liliom“, „Johnny Hübner greift ein“, Long John Silver in „Die Schatzinsel“, „Othello“, Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“, Macheath in der "Dreigroschenoper, Philipp II. in "Don Karlos", Alfred Ill im "Besuch der alten Dame" und Mattis, den Vater von "Ronja Räubertochter".