Salome lebt am dekadenten Hof ihrer Mutter Herodias und ihres Stiefvaters Herodes, umgeben von Intrigen und moralischem Verfall. In den gefangengehaltenen, asketischen Propheten Jochanaan projiziert sie ihr sinnlich-erotisches Verlangen – doch als dieser sie voller Abscheu zurückweist, steigert sich ihre Obsession ins Monströse. Sie fordert von Herodes das Haupt des Jochanaan auf einem Silbertablett und besiegelt damit ihren eigenen Untergang …
Richard Strauss schuf 1905 mit Salome ein skandalumwittertes Musikdrama. Mit seiner Darstellung des korrupten Hofes und den ausdifferenzierten Psychogrammen der Figuren reflektierte Strauss eindrucksvoll die gesellschaftliche und kulturelle Situation der Jahrhundertwende. Ein Werk über Inzest, sexuelle Gewalt, Blasphemie, Mord und Nekrophilie – aber auch über weibliche Ermächtigung in einer patriarchalen Ordnung. In seiner Radikalität, Sinnlichkeit und Abgründigkeit bleibt Salome bis heute verstörend und faszinierend zugleich.
Das Landestheater zeigt das Musikdrama in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
19:30 Uhr
Musiktheater
Musikdrama in einem Aufzug – von Richard Strauss
GLOBE Coburg
Einführung um 19:00 Uhr im 1. OG
GLOBE Coburg
15:00 Uhr
Musiktheater
Musikdrama in einem Aufzug – von Richard Strauss
GLOBE Coburg
Einführung um 14:30 Uhr im 1. OG
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Musiktheater
Musikdrama in einem Aufzug – von Richard Strauss
GLOBE Coburg
Einführung um 19:00 Uhr im 1. OG
GLOBE Coburg
19:30 Uhr
Musiktheater
Musikdrama in einem Aufzug – von Richard Strauss
GLOBE Coburg
Einführung um 19:00 Uhr im 1. OG
GLOBE Coburg
18:00 Uhr
Musiktheater
Musikdrama in einem Aufzug – von Richard Strauss
GLOBE Coburg
Einführung um 17:30 Uhr im 1. OG
GLOBE Coburg
(Musikalische Leitung)
(Inszenierung)
Juliane Längin
(Bühnenbild)
Gerhard Gollnhofer
(Kostüme)
Kevin O’Day
(Choreographie)
(Dramaturgie)
Herren des Ballett Coburg
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Neue Presse:
„Musikalisch ist diese Coburger „Salome“-Premiere ein Wunder. Da stimmt jede Partie, jede Nuance.“
„Als musikalischer Rausch verführt letztendlich die Coburger „Salome“ und wird genau so vom Publikum gefeiert: Mit Bravo-Rufen und lang anhaltendem Applaus.“
„Flurina Stucki […] spreizt ihren Mezzosopran zu dekadenter Eleganz auf und berauscht sich am chromatischen Melos der intensiven Gesänge. Sie ist unglaublich präsent durch ihre präzis geführte Stimme, die sich ihre zupackende Wucht bis zum Ende bewahrt.“
Coburger Tageblatt:
„Nach den gut anderthalb Stunden intensiven, musikalisch wie inhaltlich beutelnden Opernerlebnisses feierte das Publikum die herausragenden Darsteller, den Gastdirigenten Dietger Holm und das auch im modernen Fach fulminante Philharmonische Orchester.“
„Das geforderte Musikensemble des Landestheaters fand bei dieser Premiere zu mitreißendem Ausdruck und Miteinander.“
„Gastdirigent Dietger Holm, der besonderes Interesse an der musikalischen Moderne hat, führt jedoch so prägnant und klar durch diese expressive, explosive Partitur, dass ein mächtiger Sog entsteht. Zusammen mit der stimmigen Inszenierung gewinnt diese „Salome“ etwas Überwältigendes.“
TVO:
„Und natürlich - und das ist kein Spoiler - wird der Kopf von Jochanaan rollen. Der stammt aus hauseigener Herstellung des Landestheaters Coburg.“
„Das Setting dieser Aufführung ist klar: Statt in Galiläa befinden wir uns hier im Künstlermilieu.“
„Für die Sängerinnen und Sänger ist „Salome“ kein Stück wie jedes andere. Richard Strauss öffnete mit dem Werk die Tür zur Moderne ganz weit.“